Vertretungsplan

Impressum   

Zielsetzung des Ganztagskonzeptes - derzeitiger Arbeitsstand

Als Anpassung an die veränderten Sozialisationsbedingungen der Schüler sowie neue Bildungsanforderungen in einer Wissensgesellschaft soll Schule in Kooperationsarbeit von Lehrern, Schülern und Eltern als Lern- und Lebensort mit gutem Schulklima gestaltet und weiterentwickelt werden.
Hierbei steht die Verbesserung der Lernvoraussetzungen sowie der Schul- und Unterrichtsqualität im Mittelpunkt der Zielstellung. Die Ganztagsschule soll Schülerinnen und Schülern fachlich und zugleich pädagogisch gerecht werden.
Das Augustum-Annen-Gymnasium der Stadt Görlitz ist eine Schule mit ganztägigem Angebot in teilweise gebundener Form. Ab dem Schuljahr 2007/08 verpflichten sich die Schülerinnen und Schüler je einer 5. Klasse dazu, an mindestens drei Wochentagen an den ganztägigen Angeboten der Schule teilzunehmen, die mindestens sieben Zeitstunden umfassen, was den Kriterien der vollgebundenen Form eines Ganztagsangebots entspricht. Für diese Schüler wird diese Unterrichtskonzeption mindestens in der Jahrgangsstufe 6 fortgesetzt.

 

Ziele der ganztagsschulischen Bildung und Erziehung

1. Gestaltung der Schule als soziale Einrichtung, in der Sozialkompetenz und Ich-Stärke entwickelt werden

2. Kenntnisvermittlung und Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Unterricht

  • Unsere Lernangebote greifen altersgerechte Interessen und Bedürfnisse der Kinder fördernd auf
  • Wir verstärken den Einsatz ganzheitlicher und problemorientierter Arbeitsmethoden
  • Wir vermitteln Lernstrategien (Lernen lernen)
  • Wir setzen vielfältige, stärker schülerorientierte Unterrichtsformen (z.B. selbstständiges und partnerschaftliches sowie fachübergreifendes und fächerverbindendes Lernen, Projektarbeit, Freiarbeit, Projektwochen) ein
  • Wir nutzen häufig neue Lernorte und arbeiten mit außerschulischen Lernpartnern zusammenWir sammeln Erfahrungen mit und aus der Natur
  • Wir erweitern das Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler durch gestalterische,handwerkliche, experimentelle, musische und sportliche Arbeitsgemeinschaften
  • Wir erhalten unsere Lernfreude

3. Schulung eigenverantwortlichen Lernens (Wann? Wie? Was?) sowie Vermittlung eines bewussten Zeitmanagements

4. Sinnvolle Verzahnung von Unterricht, Förderangeboten, HA-Erledigungen, Arbeitsgemeinschaften und Freizeitphasen
    (Rhythmisierung des Tages)

5. Entwicklung von Begabungen und Aufarbeitung von Defiziten durch individuelle Förderung

 

Ganztagskonzept in den Klassenstufen 5 und 6

Unter den Ganztagsbereich fallen:

in voll gebundener Form:

Ganztagsklassen 5G und 6G:

Alle Schüler dieser Klasse haben Ganztagsunterricht. Das heißt der Unterricht hat eine andere Einteilung und zum Teil andere Inhalte:

  • zwei Blockunterrichtsphasen
  • teilweise andere Pausenplanung
  • Unterricht in zwei Räumen (Unterrichtsraum und Gruppenraum)
  • Lerntraining (betreute Hausaufgaben) für alle schriftlich zu erledigenden Aufgaben nicht nur am Nachmittag
  • Förderunterricht
  • wöchentliche Klassenleiterstunde
  • Unterrichtsfach „Lernen lernen“ integriert
  • Einsatz von schülerorientierten Unterrichtsformen
  • „bewegte Pause“ nach der ersten Blockunterrichtsphase
  • gemeinsames Mittagessen
  • Mittwoch in der 5. Klasse und Donnerstag in der 6. Klasse ist immer Projekttag unter Beteiligung mehrerer Fächer
  • zwei bzw. drei Wochen im Jahr werden spezielle Projekte auch mit externen Partnern durchgeführt (z.B. Holzgestaltung Zentendorf, Theaterprojekte)
  • die Schüler können sich nach dem Besuch von Schnupperkursen einen bestimmten Interessenförderungskurs aussuchen (Fechten, Rhetorik, Kunst, Tanz, Experimentieren, Blasinstrumente, Yoga, Theater, Trommeln), auch hierfür konnten externe Partner gewonnen werden

Beispiel für eine Stundentafel in der Klasse 5G:

Stunde

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

1/2

 

Geo/Bio

14-tägig

Deu

Deu

Pojekte  der Fächer

Ma

Geo

Bio

Ge

Deu

Lernen lernen

Lerntraining

Deu

Mu

Bewegte Pause

 

3/4

En

En

Ma

Ma

En

En

Ma

Ma

5

Sp

Mu/Ku 14-täg

Eth/Rel

Sp/TC

14-tägig

6

Lerntraining

Mu/Ku 14-täg

Deu

Mittagspause

7

En

Lehrerstunde

Kl-Stunde

 

8

Interessenfö.

Lerntraining

AG

 

 

             

Elemente des Ganztagsunterrichts:

Lerntraining; Förderunterricht (FÖ); Interessenförderung; Projekte; Arbeitsgemeinschaften (AG); Lernen lernen; Klassenleiterstunde (Kl-Stunde) ; Bewegte Pause; Mittagspause

Öffnung für Schüler der gleichen oder anderer Klassenstufen:

Interessenförderung; Arbeitsgemeinschaften; Förderunterricht

 

in teilweise gebundener oder offener Form:

Die Schüler aller Klassenstufen haben sich über ihren Unterricht (Profilwahl) oder eine Arbeitsgemeinschaft verpflichtet an den Angeboten teilzunehmen.

im musisch-künstlerischen Bereich:

1. Kreative, fächerverbindende Arbeit (Kunst, darstellendes Spiel und Musik) im künstlerischen Profil (z.B. Erarbeitung einer Spielszene, in welcher Schüler in Gruppen nach einer vorgegebenen Musik ein frei gewähltes Thema darstellen und dazu Kostüme, Schminkformen und Requisiten fertigen)

2. Kontinuierliche Vorbereitung der Schüler auf die Teilnahme an Grund- und Leistungskursen in Kunst und Musik z.B. Förderung von musisch- künstlerisch begabten Schülern durch spezielle Unterrichtsprojekte und vielfältigste Präsentationsmöglichkeiten im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Bereich)

3. Einbeziehung der Teilbereiche des Ensembles, in die Unterrichts- und Profilarbeit, um Projekte, Aufführungen und Konzerte für Höhepunkte im Schuljahr erfolgreich zu realisieren (z.B. Teilbereiche des Ensembles (Chöre Band und Tanzgruppe) unterstützen Projekte der Unterrichts- und Profilarbeit)

  • An unserem Gymnasium wird für die besondere Förderung musisch - künstlerisch begabter Schüler im Rahmen ganztagsschulischer Angebote die Ensemblearbeit neu belebt mit dem Ziel:
  • durch Chöre, Gesang-, Tanz-, Sprech-, Kunst- und Bandausbildung sowie Arbeit mit Instrumentalisten künstlerische Interessen und Neigungen der Schüler zu erkennen und zu befördern
  • die Bedingungen für die Ausbildung und Verflechtung der einzelnen Bereiche deutlich zu verbessern bzw. zu schaffen
  • eine Stärkung und Förderung des künstlerischen Profils, des projektorientierten Unterrichts zu erreichen
  • die Möglichkeiten für schulinterne und öffentliche Veranstaltungen weiter zu verbessern

 

im sprachlichen Bereich:

  1. Wir unterstützen die vertiefte sprachliche Ausbildung im bilingualen Bildungsgang.
  2. Wir unterrichten als 2. Fremdsprache Französisch, Latein und Polnisch.
  3. Wir setzen uns für das sprachliche Profil ein, indem wir Aufklärungsarbeit zu den Fremdsprachen und dem Profil leisten. Wir favorisieren eine exotische Sprache, z.B. Spanisch oder Russisch.
  4. Jeder Deutsch- und Fremdsprachenlehrer ist sich bewusst, dass er entsprechend dem Lehrplan Vorleistungen in Bezug auf Lern-, Arbeits- und Sozialkompetenzen erbringen muss und einen wesentlichen Betrag zur Entwicklung einer kulturellen Identität leistet.
  5. Wir führen in jedem Schuljahr grenzüberschreitende Projekte (im Rahmen des fächerverbindenden Unterrichts) durch und organisieren einen Schüleraustausch mit polnischen Schulen.
  6. Wir bieten für Schüler der 5. und 6. Klassen herkunftssprachlichen Unterricht an.
  7. Unsere Schule wird bereichert durch folgende Sprach – AGs: Spanisch, Griechisch, Hebräisch, Russisch.

 

Fremdsprachenauswahl an unserem Gymnasium:
 
Klasse Erste Fremdsprache Zweite Fremdsprache Dritte Fremdsprache (nur im sprachlichen Profil ab Klasse 8) Zusätzliche Sprache für bilingualen Zweig (b-Klassen)
5 Englisch     Polnisch
6 Englisch Französisch oder Polnisch oder Latein   Polnisch
7 Englisch Französisch oder Polnisch oder Latein   Polnisch
8 Englisch Französisch oder Polnisch oder Latein Französisch Polnisch
9 Englisch Französisch oder Polnisch oder Latein Französisch Polnisch
10 Englisch Französisch oder Polnisch oder Latein Französisch Polnisch

 

  • Deutsch
  • alte/neue Fremdsprachen (Latein, Englisch, Französisch, Polnisch)
  • Darstellendes Spiel
  • An unserem Gymnasium gibt es das Angebot eines bilingualen Bildungsganges, der ab der Klassenstufe 7 außerdem durch die Aufnahme von polnischen Schülerinnen und Schülern binational ausgeprägt wird (siehe auch Bilinguales)
  • Das Erlernen der polnischen Sprache soll sich nicht nur auf den schulischen Bereich beziehen, sondern auch praktische Anwendung finden. Dazu bieten sich gerade im grenznahen Bereich vielfältige Möglichkeiten, die den Schülern angeboten werden. Eine Reihe von Projekten, jeweils auf ein Schuljahr begrenzt, dienen dem Kennen lernen des jeweiligen Nachbarlandes, seiner Menschen, Kultur und Geschichte und damit der Entwicklung des „Europagedankens“. Unterstützt und weiter entwickelt werden diese Angebote auch im Rahmen der Interreg  -Projekte „Durch Sprachenlernen – Europa bauen“ und „Bildungsnetzwerk Görlitz – Zgorzelec“, die an der Sächsischen Bildungsagentur/Regionalstelle Bautzen unter der Leitung von Frau Hartmann laufen. Die Teilnahme an den Projekten ist für die Schüler, die Polnisch als Fremdsprache belegen und aus dem binationalen Bildungsgang verbindlich

 

im naturwissenschaftlichem Bereich:

 

1. Wir stärken das fächerübergreifende Handeln im Profil- und fächerverbindenden Unterricht.
Wir integrieren moderne Unterrichtsformen sowie alle Medien in den mathematisch/naturwissenschaftlichen Fächern
Wir fördern Schüler mit mathematisch/naturwissenschaftlichen Begabungen über den Unterricht hinaus.

2. Wir betrachten den fächerverbindenden Unterricht als eine wichtige Unterrichtsform in den naturwissenschaftlichen Fächern.
Wir nutzen verstärkt regionale Partner zur weiteren praktisch–experimentellen Ausgestaltung des naturwissenschaftlichen Unterrichtes.
Durch einen kompetenten, anspruchvollen naturwissenschaftlichen Unterricht in der Sekundarstufe I sichern wir eigenständige Leistungskurse in Mathematik und Physik ab.
Wir prägen unsere fächerübergreifenden Wahlgrundkurse weiter aus.

  • Mathematik
  • Physik
  • Chemie
  • Biologie
  • Geografie
  • Informatik
  • Astronomie
  • Computer und Technik

 

 

im gesellschaftswissenschaftlichem Bereich:

1. In Kooperation mit außerschulischen Partnern bieten wir allen Schülern ab der 9. Klasse im Rahmen des Unterrichts Projekte zur ökonomischen Bildung an. Interessierte Schüler fördern wir durch spezielle Begleitung bei Wirtschaftswettbewerben. Wir verstärken die Berufsorientierung durch ein vernetztes Angebot

2. Wir vermitteln den Schülern fundiertes, anwendungsbereites, gesellschaftliches Wissen. Wir unterstützen die Schüler bei der eigenverantwortlichen Vorbereitung und Durchführung von Diskussionen und Expertenbefragungen. Wir motivieren die Schüler zur Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung unter Einbeziehung außerschulischer Lernorte.

3. Wir befähigen die Schüler, Informations- und Problemlösungsstrategien zu erwerben. Wir entwickeln die Fähigkeit zu Empathie und Perspektivwechsel vor allem durch die Förderung der Reflexions- und Diskursfähigkeit

  • Geschichte
  • Gemeinschaftskunde
  • Ethik
  • Religion

 

 

in offener Form

  • Die Schüler haben in ihrer Freizeit die Möglichkeit den Schulclub im Haus Anne zu besuchen, dessen Mitarbeiter und Träger der „ESTA-Verein“ Görlitz ist.
  • Arbeits- und Sportgemeinschaften

Der Träger des gesamten Ganztagskonzeptes ist der Förderverein Augustum-Annen-Gymnasium Görlitz e.V.“ Wenn Sie Näheres über den Verein wissen wollen, dann klicken Sie auf den Namen