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Tag der Natur - Vögel

 

Am diesjährigen Tag der Natur fand sich die Vogelgruppe früh um 9:00 Uhr am Parkplatz in Klein Neundorf zusammen. Ausgestattet mit Stativ und zahlreichen Ferngläsern liefen wir das Westufer des Berzdorfer Sees ab, um eine Revierkartierung durchzuführen. Die Revierkartierung ist eine Standardmethode zur Erfassung von Brutvögeln in einem bestimmten Habitat. Dabei dokumentiert man zudem bestimmte Verhaltensauffälligkeiten des gesichteten Tieres, um Rückschlüsse auf Brut- oder Revierbesetzung ziehen zu können. Dazu kennzeichneten wir die jeweilig gesichtete Art mit der national festgelegten Namensabkürzung auf dem Luftbild unseres Gebietes und markierten daneben das Symbol für das jeweilige Brutverhalten. Das daraus resultierende Protokoll (siehe unten) zeigt alle 27 gesichteten Vogelarten auf, sowie Anzahl und Brutzeitcode. Bei der Anzahl referiert die Zahl vor dem Komma die Anzahl der Männchen und die Zahl nach dem Komma, die der Weibchen. Aus den markierten Auffälligkeiten wie z.B. balzend, brütend … geht der Brutzeitcode hervor, der Aufschluss über das Brutstadium (Mögliches Brüten (A) bis Sicheres Brüten (C)) gibt. So kann man sagen, dass wir im Vergleich zum Natur-Tag 2016 im Hinblick auf die Seltenheit der gesichteten Arten, dieses Jahr erfolgreicher gewesen waren. Nachtigall, Gelbspötter, Rohrammer … symbolisierten Raritäten unter der heimischen Vogelwelt. Ein weiteres Highlight war es, in einen – vom Wendehals bebrüteten – Nistkasten zu blicken. Darin befanden sich insgesamt 11 Eier. Allgemein lässt sich sagen, dass der Tag tierisch spannend war und einen Einblick in die atemberaubende Flora und Fauna des Berzdorfer Sees gab.

Maximilian Wollenhaupt

 

 

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