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Zurück aus dem Land der Gegensätze- Unsere Nepalreise

 

Am 30.09.2018, war es endlich so weit. Nach intensiver Vorbereitung, was Tasche packen, Impfen, Reisepass erstellen und mehr beinhaltete, ging es endlich los. Nach 10 Stunden Flug erreichten wir Kathmandu, die Hauptstadt von Nepal und wurden sofort mit unzähligen Eindrücken überflutet. Die schwüle Luft, all die bunten Farben, der hektische Verkehr und die freundlich und neugierig blickenden Nepalesen erschienen uns wie eine völlig andere Welt. Gleich nach zwei Tagen kulturintensiver Besichtigung der Stadt, ging die Reise per Jeep weiter.

In den nächsten Tagen wanderten wir auf den Wegen der Einwohner Nepals quer durch den Himalaya. Überwältigt von der Natur konnten wir auch schnell die Anstrengung vergessen, denn 1000 Meter Höhenunterschied an einem Tag war keine Seltenheit. Nach drei Tagen erreichten wir endlich unser Ziel: Unser Patendorf Pelmang. Zwar hatten wir von Bildern und Erzählungen schon mit einem herzlichen Empfang gerechnet, doch die Art, wie uns die Nepalesen begrüßten, übertraf all unsere Erwartungen. Die Menschen standen in einer Reihe, begrüßten uns mit einem strahlenden „Namaste“ und hängten uns  unzählige Blumenketten um. In den vier Tagen konnten wir die Ausgelassenheit der Nepalesen, ihr friedliches Dorf und ihre vielfältige Kultur hautnah miterleben. Auch gingen wir den Menschen so gut es ging zur Hand, besuchten unsere Patenkinder, strichen die Fenster für die Health Post, verzierten die Wände der Office, verteilten die mitgebrachten 100 Kilo Sachen und halfen bei der Kardamom-Ernte. Trotzdem behandelten uns die Nepalesen wie Könige und wir brauchten uns um Nichts sorgen. Den Abschluss der wunderschönen Tage bildete ein kulturelles Programm, bei dem das gesamte Dorf herbeiströmte, um uns zu verabschieden. Auch am Abend waren alle, egal ob Jugendliche oder Alte versammelt, um mit uns zu tanzen.

Die darauffolgenden Tage hieß es wieder wandern, wandern, wandern, bis wir die Stadt Namche Bazaar erreichten und den höchsten Berg der Welt vor uns sahen. Auf einer Höhe von 3800 Metern wurde die Luft dann auch schon mal knapp. Und das nicht nur wegen den weißen Riesen, die uns wie schon oft auf dieser Reise- zum Staunen brachten. Die letzte Etappe der Reise war die kleine Stadt Lukla, von der aus wir eigentlich direkt nach Kathmandu fliegen sollten. Doch das Wetter spielte nicht mit, sodass wir die nächsten zwei Tage in Lukla verbringen mussten. Die Nerven lagen blank, doch dank der guten Organisation unserer Lehrer und des lieben Machhindras, der uns die ganze Zeit über begleitete und mit Motivation und guten Sprüchen zur Seite stand, konnten wir alle (verspätet auch Frau Götz) per Flugzeug oder per Hubschrauber rechtzeitig in die Hauptstadt gelangen, um am 20.10.2018 zurück nach Deutschland zu fliegen.

Wieder in der Heimat zurück erwartete uns der oft stressige Alltag und es war nicht ganz leicht, sich hier wieder einzufinden. Doch was bleibt, sind all die wunderschönen Erinnerungen und Erfahrungen, die wir durch das einzigartige Nepal gewonnen haben. Außerdem geht die Reise hier weiter, denn es fehlt immer noch eine Menge Geld, um weitere Projekte, wie den restlichen Bau der Health Post zu bezahlen. Wir und die Menschen in Pelmang freuen sich über jede Spende!

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Spendenkonto

Görlitz-Pelmang E.V.
IBAN: DE86 8601 0090 0980 9149 00
 BIC: PBNKDEFF

 Wer Weiteres über unsere Reise erfahren möchte, ist herzlich zu einem Vortrag am
 24.01.2019 um 19.30 Uhr im Humboldthaus eingeladen.

Unsere Erlebnisse sind auch in unserem Blog dokumentiert:
 https://pelmang2018.blogspot.com/?m=1